Eine niedliche Dystopie

Die Intensivstationen sind überfüllt. Triage ist angesagt. Ungeimpfte werden mit den vom FPÖ-Chef (der offenbar auch Mediziner ist) vorgeschlagenen Covid-19 Gegenmiteln versorgt: 1 Schachtel Parazetamol, 1 Schachtel Ibuprofen und einer satten Dosis Wurmmittel, und nach Hause geschickt.

Demonstrierende Impfgegner dringen in die Spitäler ein, angeheizt von jenen Kräften, jenen Rechtsextremen, denen die Pandemie zupass kommt um Chaos herbeizuführen. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei stirbt ein fettes Impfgegner-Arschloch an einem Herzinfarkt. In den Souschelmidias wird von brutalem Systemmord gesprochen.

Noch mehr gewaltätige Demos. Sie weiten sich aus, bis hin in die Dörfer, Betriebe, Fitnessläden, Gaststätten. In den Straßen und Öffis kommt es tagtäglich zu Schlägereien, mitunter mit tödlichem Ausgang. Jüdische Friedhöfe werden geschändet. Kultureinrichtungen und Parlamente gestürmt.

Die Wirtschaft bricht zusammen.

Dystopie?

Sicher. Aber wer wird und kann sie verhindern?
Der weiße Schwan?
Ein Wunder?
Eine Umweltkatastrophe. Ich setze darauf.

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