Eine Whatsapp-Nachricht

„Ähnlich wie im 3. Reich bei den Nationalsozialisten in Bezug auf die jüdische Bevölkerung wird nun die ganze aufgestaute Ladung, der Stress und die Wut der Menschen, die sich eigentlich gegen die Unterdrückung durch die Obrigkeit richten, auf die Gruppe umgelenkt, die das Machtsystem stört: impffreie Menschen, Menschen mit eigenem Denkvermögen, Menschen, die sich vom Fernsehen gelöst haben. Ab diesem Punkt wird es kein Problem mehr sein, Ungeimpfte, Selbstdenkende zu bestrafen, in Lager einzusperren und zu exekutieren. Mit Denunziation fängt es an, mit Ermordung endet es. Wenn es also wieder losgeht und Menschen mit Wagons bei Nacht und Nebel irgendwohin gefahren werden …“

Das alles wird nicht geschehen. Und wir werden diesen Opfer-liebäugelnden-Schwachsinn weiter über uns ergehen lassen müssen.
Es gibt welche, die sagen: leider …

Friedlich eingeschlafen

Schon wieder ist einer „friedlich eingeschlafen“. Diesmal wurde dies von Drummer Charlie Watts kolportiert. Man meint gemeinhin damit, dass einer a bankl grissen, den Holzpjama angezogen hat, oder einfach, dass jemand über den Jordan gegangen ist.

Friede seiner Stein-Seele.

Friedlich eingeschlafen? Jemand der stirbt, schläft nicht ein, sondern stirbt. Und was soll das adverb „friedlich“ besagen? Dass der-oder diejenige nicht wild um sich geschlagen hat, während der Einschlafens? Wer tut das schon, wenn er gerade einschläft?

Wenn jemand stirbt, ist das allerdings möglich. Man nennt es auch Agonie. In der Literatur ist so ein Tod von Alexis Sorbas aus dem Roman von Nikos Katzantzakis überliefert. Sorbas soll gebrüllt und geflucht haben. Das Leben verflucht, und natürlich den damischen Gott.

Was soll also das „friedliche Einschlafen“?
Sollen wir glauben, dass sterben wia a bissi einschlafen is? Also, keine Panik Freunde! Wenn ihr dabei seid friedlich einzuschlafen, habt ihr das Gröbste hinter euch. Dann kanns nur noch besser werden.

Amazing Sex?

Es ist für nicht nachvollziehbar, was die westliche Journaille dazu bewogen hat, der Einladung des stalinistischen Fettsacks Lukaschenko zu folgen, und seine One-man-ahundred-lies-show in Minsk anzusehen, und uns danach Dinge zu berichten, die wir längst wissen; die Lügen die sie uns längst hundermal aufgetischt haben.

Warum sie diesem mörderischen Despoten die Ehre ihrer Anwesenheit gewährten, kann ich mir nur dadurch erklären, dass selbst die Journaille schon so kaputt ist, dass sie der Meinung ist, das Redundanz die Grundlage ihrers Business ist.

Aber vielleicht war auch der Sex amazing …

Theater never dies?

Der irre berühmte Schauspieler Lars Eidinger, der gerade in Salzburg einen intersexuellen „Jedermann“ gibt, ließ verlauten, dass „Theater niemal sterben wird“. Trotz TV, Netflix, Kino, Internet und (von mir hinzu gefügt) Swingerclubs.

Das hat was.
Denn auf jedem Theatersessel liegt ein Kissen aus den Hunis der Steuerzahlenden. Würde man dieses Kissen wegziehen, würde man erkennen, dass es kein Kissen war, sondern die Falltür eines Galgens. Und das ganze Theater würde, frei nach Francois Villon: „ am Halse spüren, wie schwer der Arsch nun wiegt“.

Nichts gegen das Theater, aber man sollte die Bodenhaftung nicht ganz verlieren.

Warum nur?

Baerbock, Laschet, und eigentlich jeder und jede, die ein bisschen Prominenz genießt, und das vierzehnte Lebensjahr überschritten hat, und mal bei der Vorauscheidung von DSDS mitgetan hat, muss es tun. Sie müssen es tun, denn sie haben uns so viel zu sagen. Wichtiges, eminent wichtiges und Irrewahnsinnigsupermegaterrawichtiches. Ein Buch muss her. Das Publikum will es so.

Die einzigen, denen man übel nimmt, dass sie Bücher schreiben, sind Autoren. Warum tun die das nur?