Schafft die Bauern ab!

Es war schon immer das Privileg der Rechten, der Despoten und Faschisten auf die Künstler hinzuhauen, sie zu desavouieren, zu verunglimpfen und lächerlich zu machen. Siehe Hitler, Mussolini, Franco, Berlusconi, Putin, Haider-FPÖ und Ahmadinejad. Jetzt ziehen sich auch Mörgeli und Brunner, von der CH-SVP, diesen Stiefel an.

Aber die beiden haben natürlich nichts gemein mit den oben Genannten, sondern sie sind lupenreine Demokraten, also Anhänger der „Die-Mehrheit-bestimmt-ohne-wenn-und-aber-über-die-Minderheit-Diktatur“, und sie wissen nur allzu gut, dass dies beim intellektuell herausgeforderten Teil ihres Wählerklientels (und davon gibt es nicht zu knapp) ziemlich gut kommt, wenn man Künstler als „verhätschelte Staatskünstler“ tituliert.

Denn merke: Niemand braucht Kunst und Künstler. Sie sind lästig und kosten viel. So etwa wie … Die Bauern.

Die braucht auch niemand. Und in der Schweiz sind sie, laut OECD-Studie, die höchst subventionierte Spezies in Europa. Aber wozu? Damit sie mit ihren, von Staatsknete gepushten Produkten die 3. Welt Meier machen können? Auf dass jene Menschen, ob des Preisdumpings, nicht mehr in der Lage sind, sich ihre eigenen Produkte zu leisten?

Im Ernst: Landwirtschaft in der Schweiz ist hoch gespritzte Luxus-Folklore. Wie ein diamatenbesetzes Alphorn aus 5000-jähriger Mooreiche. Und das soll uns als Kultur verkauft werden?

Seit der Wohnraum in diesem Land für ganz normale Handwerker und den Mittelstand bald nicht mehr leistbar ist, da überall, an den feinen Örtchen und Plätzchen teurer Wohnraum für die ausländischen Geschäftspartner von Proponenten der reichsten Partei, der SVP, geschaffen werden muss, sollte man nun endlich auf diese Subi-Bauernfolklore verzichten, und stattdessen ordentliche und bequem erreichbare Parkplätze vor die Luxusappartements bauen.

Schafft endlich die Bauern ab!!

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