Theater never dies?

Der irre berühmte Schauspieler Lars Eidinger, der gerade in Salzburg einen intersexuellen „Jedermann“ gibt, ließ verlauten, dass „Theater niemal sterben wird“. Trotz TV, Netflix, Kino, Internet und (von mir hinzu gefügt) Swingerclubs.

Das hat was.
Denn auf jedem Theatersessel liegt ein Kissen aus den Hunis der Steuerzahlenden. Würde man dieses Kissen wegziehen, würde man erkennen, dass es kein Kissen war, sondern die Falltür eines Galgens. Und das ganze Theater würde, frei nach Francois Villon: „ am Halse spüren, wie schwer der Arsch nun wiegt“.

Nichts gegen das Theater, aber man sollte die Bodenhaftung nicht ganz verlieren.

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