Bye, bye, Weiwei

„Ich bin sicher, es war nicht sehr bequem, sich so auf die Kieselsteine zu legen. Das weiche Abendlicht fiel aber auf sein Gesicht, als er sich niederlegte.“, sprach der Fotograf, der Aiweiwei als Alan Kurdi am Strand von Lesbos knipste.
Ja, das ist es, was uns unausgesetzt beschäftigt: wie bequem es für einen Künstler sein kann, der einen toten Flüchtlingsbuben nachstellt. Wir in der Redaktion diskutieren nicht darüber, was der Sinn dieser Aktion sein sollte, wir diskutieren nicht mal über die offensichtliche ideelle Impotenz des Künstlers, das volle, fühlbare Durchnudeling, dieser an „Planking“ erinnernden Pose. Wir sagen nur im Chor: Bye bye, Weiwei!

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