Covi-Diary (3)

Gestern, als ich die Falafel frittierte, bemerkte ich, dass ich darauf achtete, dass die Kugeln im Frittieröl genügend Abstand hatten. So schnell geht das bei mir. Wenn ich in einem Film oder im TV Menschen sehe, die Körperkontakt haben oder den Anstand nicht einhalten, beschleicht mich bereits ein Unbehagen. Etwas brüllt: „Das geht nicht! Abstand, bitte!“ Erschütternd.

Der Fahrradergometer musste bereits repariert werden. Glump!
Vor dem Fenster hat sich ein Bautrupp breit gemacht und eine brummende, vibrierende Betonmischmaschine in Betrieb gesetzt. Is ja gut! Wir sollen drin bleiben und den Lärm genießen. Der Baumann versicherte mir, dass es nur eine Stunde daure, und zeigte mir am Sandhaufen, wieviel sie noch verarbeiten müssen. Außerdem habe der Chef die Buße von € 280.- schon bezahlt.
Okay, denk ich mir, man kann sich also vom Virus freikaufen. Mal sehen, was so eine Sonntagswanderung kostet.

Zu Ehren von Chuck Berry, der gestern vor drei Jahren mit 90 Jahren abgetreten ist, bringe ich mir with a little help from Youtube-Tutorial, das Intro von Johnny B. Good bei. Wollt ich schon immer mal können. Ist leider nicht ganz einfach auf einer Dobro, da oft geslidet wird, und dies bei dem Druck den man auf die Saiten ausüben muss, die fuckin’ Finger fuckin strapaziert. Aber unsereiner kann sich leider keine Les Paul leisten. Nicht mal eine Fender Telecaster.

Ansonsten das übliche. Blumberg2. Hörspiel. Kochen. Liegestütz. Heute gibt’s ein Linsencurry.

Immer noch kein Klopapier in den Supermärkten.

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