Hitler Business

Eine österreichische  Autorin quartiert sich in Braunau ein, um ein Stück über das Hitler Geburtshaus zu verfassen. Halleluja! Endlich kommt auch das mal zur Sprache! Ich nehme mal an, der Job ist vom Steuerzahler  ordentlich alimentiert. Ja, so ist es eben: there’s no business like Hitlerbusiness. Auch nach mehr als 70 Jahren nach dem Suizid des kleinen braunen Massenmörders, ist er immer noch Garant für Bestseller und gut besuchte Dramen.

Hitler ist ein Glücksfall für die östereichischen und deutschen Schreibenden. Ein Quotengarant. Denn nirgendwo lässt sich der Nazismus besser bekämpfen als in der Vergangenheit. Und wer sagt denn, dass man dabei nicht auch ein bisschen „mitschneiden“ darf?

Ich denke, es ist an der Zeit, dass auch die Schweizer Schreibenden sich ein Stück vom Hitler-Kuchen abschneiden. Von Hitler wurde schon so einiges entdeckt, bis hin zur Phimose und seinem Stuhlgangplan.
Wie wär’s mit: Die Oma von Hitlers Leibarzt war Bünderin. Oder: Hitler zur Prostatauntersuchung bei Berner Arzt. Oder dann doch lieber: Hitler verschonte die Schweiz wegen heimlicher Glarner Geliebten.

Weiter im Text, ihr wackeren Antinazisten der Vergangenheit! Es gibt noch viel zu entdecken…

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