Die Knallbar Diaries (13)

All meine Feinde wissen es, und auch die, die es werden wollen wissen es, und jenen, die es nicht mehr sind, ist es auch bekannt: Lev-André Knallbar sieht sich Germanys next Topmodell an. Und dort erfuhr er, dass es in dieser Crew Sitte ist, den Ausspruch: Ich gebe alles, ich gebe mein Bestes, mit einer Pönale zugunsten der Kaffeekasse zu ahnden. Das finde ich gut. Und ausbaufähig.
Könnte man nicht auch Journalisten, Redakteure, Künstler, Rezensenten zur Kasse bitten, wenn sie wieder mal: Österreich, Deutschland, dem Publikum – was auch immer – den Spiegel vorhalten – absondern?
Leben wir in einem Spiegelkabinett? Wo die vorgehaltenen Spiegel einen Effekt erzeugen, der einen ins Unendliche potenziert und immer winziger erscheinen lässt?
Unendlich und winzig. Was soll ich damit anfangen, was?

Am Besten gefallen mir die Arbeiten von S., unserem filmischen Spiegelvorhalter, dessen Spiegelbilder den Vorgehaltenen so gut gefallen, dass sie davon nicht genug kriegen können und er immer reicher dabei wird. Ein Star. Ein Spiegelvorhalterstar.
Müsste es nicht einen Oscar fürs Spiegelvorhalten geben?

Nur so nebenbei: Wir werden uns selber niemals so sehen können, wie wir sind. Niemals.
Wenn ich Freunde hätte, würden die das wissen…

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