I’m deeply sorry

Vor einiger Zeit rief ein Journalist bei mir an.
(Ein paar Mal hintereinander, bis er geknissen hat, dass es besser ist, mir was auf die Box zu sprechen, da ich bei unbekannten Nummern nicht abhebe.)
Okay, dachte ich, endlich wird man auf den rührigen Pimperlverlag aufmerksam, der still und unsubventioniert, wenige, aber nicht allzu miese Bücher herausbringt. Das Gute setzt sich also doch durch. Am Ende.

Aber es kam anders. (Welche Überraschung, nicht wahr?)

Denn der Mann war Fernsehjournalist, und bei einer Recherche auf einen Blogeintrag von mir gestoßen. Mit dem knappen und schneidigen Titel: Neid ist gut.
Und nun wollte er mich überreden, zur „Barbara Karlich Show“ zu pilgern, um mich dort – mit ein paar anderen Wapplern – auf die Bühne zu setzen, und „Neid ist gut“ zu argumentieren. Natürlich für lau, no na. („Wir zahlen aus Prinzip keine Honorare!“)
Ich lehnte – wie man so sagt –  höflich aber bestimmt ab. Und wieder mal wurde nichts aus der großen Reportage über den winzigen Verlag. Das Warten geht also weiter.

Nun zu etwas ganz anderem vom Gleichen:

Manchmal sehe ich mir die Statistiken an, die Blog-Quoten, sozusagen. Sehr interessiert bin an „Search Keyphrases“ (Top ten). Also, auf welchen Pfaden die Lesenden zu meinen Einträgen gelangen .

Heute fand ich einen sehr hübschen: „kann man mit hämorrhoiden im arschloch ficken.“

Tja. Da Hämorrhoiden richtig geschrieben war, kopierte ich den Satz in Google, und stieß dort schon bald auf einen meiner Einträge vor 4 Jahren. Hier ist er:

http://songdog.at/blog/?p=3013

Ich fürchte, ich konnte dem oder der Ratsuchenden nicht wirklich weiterhelfen.
I’m deeply sorry!

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