Meinung versus Völkerverständigung

Gestern erschien der Chef des deutschen PEN-Clubs, Josef Haslinger, im TV und erklärte, warum er und etwa 200 andere PEN-Autoren, gegen die Vergabe des Preises für Meinungsfreiheit an Charlie Hebdo protestieren und der Preisverleihung fernbleiben.

Es stellte sich heraus, dass Haslinger – und die anderen- fanden, dass dies nicht der Völkerverständigung diene, wenn Charlie, der sich mit so ziemlich allen und jedem anlegt, den Preis zugesprochen wird.

Wir in der Redaktion fanden, dass dies ein ausgezeichnetes Argument ist – nicht alle, um die Wahrheit zu sagen, denn der Oldie verzog sich auf die Toilette, wo wir ihn kotzen hörten -, wenn man gegen die Verleihung des Preises für Meinungsfreiheit, mit der fehlenden Völkerverständigung argumentiert. Bravo.

Bei der nächsten Literaturpreisvergabe an Haslinger – die bestimmt bald wieder einmal fällig sein wird – werden wir auch protestieren. Haslinger setzt sich einfach zu wenig für Behindertensport ein.

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