Behind prison walls…

sah ich nächtens, zumindest den Anfang, mit Johnny Cash 1974, „behind the walls of the Tennessee state prison“, wie er, mein Verehrter, irgendwie affig die Gitarre wiegte und dabei die Saiten gleich neben der Griffhand anschlug. Was ne warme show?! Strange. 70-er Jahre halt, könnte man sagen, sag ich aber nicht, weil die 70-er mir lieb und teuer sind. Aber was noch stranger war: Kein einziger Strafgefangener war Afroamerikaner. Schwarz oder Latino. Weißbrote, all the way.
Waren die dem Countrypublikum von damals nicht zumutbar?
Sieht ganz so aus.

Nun ja, Waylon Jennings mischte die Szene mit „Outlaw-Country“ auf, und danach konnten die Studios mit dieser Scheiße „scheißen gehn“ (wie der Wiener sagt).

Trotzdem. Very, very strange …

Eine Antwort auf „Behind prison walls…“

  1. Stimmt, ist mir aber erst durch deine Worte aufgefallen… Das Publikum hat aber auch beim danach gezeigten AC/DC Konzert aus 1977 ausgesehen, als wäre es auf der Gründungsfeier der Grünen und nicht auf einem Hardrock-Konzert.

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