Die rechten Opfer

Neulich wurde in der Blockredaktion angefragt, ob es denn kein sicheres Mittel gäbe, die rechtsrechten Schlappschwänze eindeutig auszumachen?
Da mussten wir nicht lange rumdiskutieren. Ja, es gibt ein untrügliches Zeichen, das die rechtsrechten Schlappschwänze erkennbar macht: Sie sind immer Opfer.

Sieht man gerade wieder in der Schweiz, wo der Wildheuer Brunner von der SVP rumweint, weil man seinen Chefideologen Mörgeli aus guten Gründen aus der Uni geschmissen hat. Komplott. Mobbing. Linkslinke Verschwörung. Mit einem Wort: Opfer.

Und das „Opfersein“ ist auch der Grund, warum man die wachsweichen rechten Schlappschwänze daran hindern muss an die Macht zu kommen: Denn Opfer sind immer im Recht, und was sie auch anderen antun, es dient nur der Gerechtigkeit. Opfer sind – moralisch- immer die Guten, und müssen daher ihr Tun niemals hinterfragen.

So, jetzt wisst ihr es.

P.S.
Inzwischen hat es auch schon die Ösi-Sozialdemokratie erwischt. Der Bundeskanzler wurde ein Opfer der Opposition. Laut Cap, dem Klubobmann. Aber der hält wohl das braune Zeugs, das aus seiner Birne tropft, noch immer für Honig.

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