Herr Bushido krieschte das Reh, oh yeah!

Herr Bushido hat das Reh gekriegt. Den Inti-Bambi. Aus den befleckten Pfoten von Sarrazin, oder was? Die Burda Penunze. Na ja, wir bauen alle ab. Ein bisschen zumindest. Ich auch. Aber ich arbeite wenigstens, darf ich zu meiner Verteidigung anführen (Eigenartig. Als würde der Umstand, dass man arbeitet, irgend etwas anderes erklären, als dass man ein Versager ist und zu blöd um Lobbyist zu werden). Ich meine richtig arbeiten. Nicht nur so blogmäßig rumschmieren und gscheit daherreden. Ich lebe im Verborgenen und versuche hinter den Sinn des Lebens zu kommen. Bislang noch ohne Erfolg. Und die Zeit wird knapper. Jeder Tag mehr, ist ein Tag weniger, wie schon der große Hanns-Dieter Hüsch wusste, der Dan Blocker der Kleinkunst oder vielmehr der Sokrates des Hiphop. Oder was auch immer.

Heute habe ich für die Kinder Buchteln gebacken. Ich glaube nicht, dass Herr Bushido Buchteln kann. Krisch isch dafür a Reh? Nee! Rehbraten kann ich auch. Noch besser ist allerdings mein Hirschpfeffer. Mit Spätzle, Rotkraut und mit Preiselbeeren gefüllte Birnenhälften. Dazu einen Pinot Noir aus der Bündner Herrschaft.

Einmal habe ich geträumt, das Upper Dan das 9. Rennen gewinnt. Und als ich eine Woche später die Rennzeitung aufschlug, war Upper Dan tatsächlich im 9. Rennen gelistet. Ich fuhr nach Maienfeld. Upper Dan war krasser Außenseiter, und ich hatte mein Geld in den 8 Rennen vorher verlocht. Ich hatte noch einen Zwani. Ich dachte an den Traum. Was sollte ich tun? Dan hatte kaum Chancen das Ding zu gewinnen. Es ist nur ein Traum, sagte ich mir, ein dummer, ein blöder Traum. Andererseits. Wann träumte man schon mal sowas? Träumen, und dann nicht setzen? Das ging nicht. Ich legte den letzten Schein hin. Dan lief das Rennen nach Hause. Die Quote war phantastisch. Ich hatte nun ein paar Hunis in der Tasche.

Ich ging in den Ochsen in Krummenau, und gab mir den Hirschpfeffer und den besten Fläscher Pinot Noir, und Aperitiv und Digestiv, den Armagnac. Es war irre. Ich fühlte mich besser, als hätte ich einen Lottosechser. Das lag vielleicht daran, dass man, hat man einen Lottosechser, ’n ganzes Weilchen auf die Auszahlung warten muss. Da hast du einen Sechser, bist aber so pleite, dass du dir nicht mal n Bier in der Stammkneipe leisten kannst. Verstehst du? Ohne, dass du den Zettel rumzeigst und Kredit beantragst. Und was dann los ist, kannst du dir ja vorstellen. Aber beim Pferderennen krichste dat allet bar auf die Kralle, und ab geht’s. In den Krummenauer Ochsen, zum Hirschpfeffer.

Rehrücken gab’s auch, Herr Bushido. Für’s nächste Mal.

P.S. Ich finde diesen Link zur „FAZ“ (Ich schreibe wie…) so Hergottsackspunikel, dass ich auch weiterhin meine Blogs analysieren werde. Das verschafft der „FAZ“ die nötigen Klicks, und sie kriegt fett Werbeeinnahmen. Oder so.

http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx

(Diesen Block schrieb der Autor im Stile Melinda Nadj Abonji)

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