Die Rache des verschmähten Rindviechs

Also gut. Das Rindvieh hat es satt, dass wir es verschmähen. Seine Rumpsteaks, Entre Cotes, seine Schnitzel, den gespickten Braten, die Haxen, die Kutteln, seinen Ochsenschlepp, die spanischen Nierchen, den Ochsenmaulsalat und die geräuchten Euter, das kann es nmmer leiden: Es kackt uns sein Gift auf die Gurke. „Da hast du’s, abscheulicher Vegi! Dreckskerl, stirb!“

Das macht mir Sorgen.

Meine Kinder wollen selbst den Hasen nur noch mit streng gewaschenem Salat füttern. Aber die Niggels mögen kein Wasser auf ihrem Fraß. Muss ich ihn wohl spachteln. Den Salat. Vielleicht sollte ich lieber das Niggel in die Pfanne hauen. Aber das wäre den Kindern nicht recht, und mir irgendwie auch nicht.

Es musste ja mal so kommen. Es konnte nicht sein, dass nur die Carnivoren unter uns alle zwei Monate ihren Skandal bekamen; den gammelfleischenen, den rinderwahnsinnigen und wie sie alle heißen. Jetzt hat es uns Vegis ereilt. Und zwar gleich richtig. Während man bei den Carnivorischen den Unterschied von vorher zur Jakob Kreutzfeld kaum bemerrkte, so rafft uns EHEC gleich vom Angesicht der Weidegründe.

Das find ich, ehrlich gesagt, Scheiße.

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