Henks Gastblog

Ich habe dem Drängen und Werben meines Lieblingfeindes Henk nachgegeben, und räume ihm hin und wieder Platz für ein Gastblog zu Society-Themen ein. Ich lehne, als gelehriger Österreichschüler, jede Verantwortung ab. (A. N.)

QUATSCH MIT HENK UND HASS VOM FASS

Der alte Chazz sagte immer: „Wenn’s von hinne kömmt, dann kannst es nicht lecken.“ Was er damit meinte? Zero Ahnung. Aber er sagte auch:“Dem Volk ist nicht zu trauen.“ Damals hat er sich mit som Dichter gekabbelt, Carlos Sandkiste oder so, ne, Sandburg hieß er, der soll irgend son Gedicht geschrieben haben, von wegen Volk und so, es sei das Wichtigste, Mutigste, Edelste was gibt. Aber der alte Chazz widersprach dem ockigen Sandkistchen, und meinte, das Volk sei verlogen, grausam und opportunistisch (tja, Leute, auch solche Wörter kennt der Henk).

Wenn man nun mal das deutsche Volk hernimmt, so gilt das Chazz-Urteil nicht. (Obschon er ja immer recht hat, der zu früh Dahingeschiedene.) Das deutsche Volk ist klasse. Das deutsche Volk ist sich seiner Schuld bewusst, und dem deutschen Volk tut es leid, was es damals angerichtet hat.

Gerade in den letzten Tagen, kriegten wir wieder ’n Häppchen Schuldeingeständnis, vielmehr, ein verdammtes Menue mit richtig Nachschlag, denn wir wurden Zeugen wie die Deutschen – vor allem jene aus dem Katholen-Bayernland -, sich so schuldig fühlen, dass sie aus Zerknirschung darüber, sogar dem Heucheltum und dem Kindsmissbrauch abschwören und zum mosaischen Glauben konvertieren.

So sieht es aus. Die Bayern und Millionen Deutsche konvertieren, verlassen ihre Religionen und wechseln zum Judentum. Es wurde ihnen in letzter Zeit klar, dass das Christentum ein verdammter Irrtum ist. Falsch, pure Irrläuferei und so, denn, und jetzt spitzt die Öhrchen und räumt die Ameisenscheiße aus dem Weg: Der Erlöser ist noch NICHT angekommen. Jesus war nichts anderes als so’n jüdischer Unruhestifter, ne Art „Stuttgart21-Rebellenprolet“, der dann ein bisschen zu weit gegangen ist. Nicht mehr. Die Juden ham recht, wenn sie noch auf den Messias warten. Dass sich gerade die Bayern so ohne weiteres von ihrer Religion trennen, wer hätte das gedacht, mein lieber Schurl. Einer Religion, die ihnen erlaubt zu heucheln und nach Herzenslust zu betrügen und von den anderen Tugendhaftigkeit einzufordern. So was geben die auf? So was tauschen die ein. Warum?

Sie ham den wahren Erlöser gesichtet. Er wurde gesehen. Man weiß – auch wenn er sich gerade wegen Unpässlichkeit in seine Gemächer zurückgezogen hat-: Er weilt unter uns.

Vergesst den Loser am Kreuz. Ein Betrüger. Wie Milli Vanilli, ein Fälscher wie Kujau, ein Blender wie Schröder. Der wahre Messias war noch nicht da. Na ja, nur kurz halt. Aber er kömmt. Runter von seinem Schlosse zu Guttenberg. Wartet noch ein Weilchen, bereitet seine Ankunft vor.

Da staunt man. Wer hätt’s gedacht? Halb Bayern, halb Deutschland zum mosaischen Glauben konvertiert. Es gibt noch Überraschungen.

Vielleicht war’s das, was der alte Chazz gemeint hat: „Wenn’s von hinne kömmt, dann kannst es nicht lecken.“

2 Antworten auf „Henks Gastblog“

  1. Ja, ja der Niedermann mag wohl ein alter Egoist sein, aber, und das sag ich jetzt höchst ungern, so schlimm isser jetzt auch wieder nicht.

    I love Germany!

  2. Lieber Henk, fast hab ich gedacht, du bist einfach nur eine ausgedachte Figur vom Niedermann, sowas wie sein alter ego. Aber der hätte rechtzeitig bemerkt, dass das deutsche Volk kirsche- kirsche-dame-mäßig immer schon vorne und hinten stinkt. Wenn ein zu Guttenberg als Erlöser gesehen wird, heißt das noch lange nicht, dass sie dem Papst seine roten Schucherl nicht bewundern tun. Du siehst, ich drück mich schon etwas gewählter aus, als du. Aber nur, weil ich Chazz nicht gekannt habe. Kurz hinne gehakt: Wenn’s von hinne kömmt, musst dich eben umdrehen!

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