Ein guter Film

Gestern, als ich wieder mal einen richtig guten Film sah, wurde mir bewusst, wieviel Müll es auch in dieser Hinsicht gibt. Bullshit, wie zum Beispiel „Das Leben der anderen“, von diesem großen, „fleischigen Menschen“(©Sophie Rois) Donnermurcks, ein Kerlchen, dass so lange mit seinem OSSI durch die Gegend tingelte, und ihn vor Publikum übers lockige Fleischhaupt stemmte, bis der OSSI Druckstellen hatte. Er erinnerte mich schwer an jenen griechischen Halbidioten, der mit einem, von der Harpune durchbohrten Fisch tagelang die Buchten um Stoupa abklapperte, um mit dem armen Tier anzugeben.

Whatever, ich sah einen großartigen Film. Und an was erkennt man den großartigen Film auf ersten Blick? An den Liebesszenen, natürlich. Der große Regisseur zeigt uns entweder pornomäßig alles, oder er zeigt uns gar nichts, und lässt unsere Fantasie und die eigenen Erfahrung zum Zuge kommen. Aber er lässt uns nicht leiden, in dem wir zwei Schauspielern beim Tun-als-ob zuschauen müssen. Der gute Regisseur zeigt uns auch nicht minutenlang, wie zwei sich küssen, weil er weiß, dass das einfach nicht zum Aushalten ist, und jeder vernünftigen Ästhetik entbehrt.

Der gute Regisseur zeigt nur, was er unbedingt muss und lässt die Leute kluges Zeug reden: „Verdammte Scheiße, was reden Sie da? Ich bin 65. Ich stehe jede Nacht drei Mal auf, um einmal zu pissen!“

So jetzt wisst ihr Bescheid, Donnermurckse!

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