Masos

Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die gerne Chillis essen, jene Schärfe am angenehmsten empfinden, die sie gerade noch aushalten können. Der untersuchende Wissenschaftler kam zum Schluss, dass so ein Verhalten nur als Masochismus zu bezeichnen ist.

Die Österreicher geben nichts auf Schärfe. Aber dafür mögen sie es, wenn ihnen politisch auf der Nase rumgetrampelt wird. Sie stehen darauf, dass die vollkommen überflüssigen Bundesländer über alle Belange des Staatswesen bestimmen (und der Bund dafür zahlt!), und tumbe Landeshauptleute die Republik in einen Bauerntrampelstaat verwandeln wollen. Das mögen sie. Da kann man ja nicht auch noch scharf essen, oder?

Eine Antwort auf „Masos“

  1. Nein. Das wäre zu viel verlangt. Aber man gewöhnt sich an alles. Und an überkommene Scheußlichkeiten am allerliebsten. Lese wieder einmal Thomas Bernhard – passend zu meinem momentanen hustenden Dasein – Der Atem. Die letzte Ölung, ein interessantes Thema, hat er so beschrieben, dass ich froh bin, in einem protestantischen Teil Europas zu leben. Was nicht heißt, dass Gott im Norden tot ist.
    Die Spätzle konnte ich übrigens bis hierher riechen. Ohne göttliche Eingebung, sondern mit Ratio und leerem Magen!

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