Jeder Tag ein Sonntag

Ein Dienstag wie ein Sonntag. Eine Woche wie ein Sonntag. Ein Monat Feiertag. Ein Jahr lang Sonntag. Ein Leben lang? Das wäre ein Renner. Und eine Wohnung im „Hundertwasserhaus“, das hier Abertausende für Architektur halten. Wiener sein, und in Mödling wohnen. Und alle Tage Sonntage. Das wär’s. Dafür lohnte sich noch zu leben.

So, ich begebe mich an den Herd und produziere äußerst aufwändig „Spätzle“ aus Dinkelteig. Mit einem Hauch Zimt. Und schon bald naht, mit Riesenschritten, die Zeit, die erst am 7. Januar ihr Ende findet. Die fürchterliche Einöde der „Festtage“, die Redundanz at its best, alle Jahre wieder, derselbe abgestandene Seim den sich alle mit Punsch schönsaufen und glauben möchten, es sei Ambrosia, dabei ist es nichts anderes als die zum Himmel stinkende Unfähigkeit eine überkommene Scheusslichkeit in den Orkus zu spülen.

Aber die Spätzle werden sehr gut werden…

Eine Antwort auf „Jeder Tag ein Sonntag“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.