Fragen über Fragen

Werden wir zwangsläufig im Laufe unseres Lebens zu Heuchlern? Darf man als Familienvater Drogen nicht mehr gut finden? Sie gar konsumieren? Muss man, weil man doch Zeuge wurde, dass der Stoff einigen nicht gut bekam, jetzt der Meinung sein, dass er schlichtweg des Teufels ist? Oder: ist es wirklich konsequent, wenn man Drogen für sich persönlich befürwortet, den Konsum auch seinen Kindern zu erlauben oder nichts dabei zu finden wenn sie bereits konsumieren? Muss ich als Fußgänger bei Rot warten, weil da auch ein Kind steht? Muss ich eigentlich ein Vorbild für alle sein? Und wenn ja, warum nicht? Muss man, nur weil man älter geworden ist, genau wie jene Spießer werden, die man verabscheut hat? Darf man nicht mehr besoffen auf dem Fußboden schlafen, nur weil die Kinder die zur Schule müssen, zu diesem Behufe über einen drüber steigen? Muss ich alles scheiße finden was Thilo sagte, nur weil er sich im ein oder anderen Punkt verrannte?

Fragen über Fragen. Come sempre. Ad infinem.

Eine Antwort auf „Fragen über Fragen“

  1. Müssen tumma nur scheißen und sterben. Zur Nachahmung empfohlen: Kinder sollten (gesehen? Hab „müssen“ umgangen) irgendwann lernen, dass Gesetze da sind, um gebrochen zu werden. Eine Mutter, die vom Fahrrad fällt, weil sie zu viel gekübelt hat, ist witzig, und über Drogen müssen wir sie sowieso aufklären, da schadet es nicht, wenn man die Wahrheit über sich selber sagt. Sie sollten nur so alt sein, dass sie es nicht gleich in der Schule erzählen. Wer schon mal mit seinen Kindern Fussball im Fernsehen geguckt hat, wird sich sowieso schon gedacht haben, dass die schlaueren unter ihnen die Doppelmoral längst gespannt haben – Die Bierwerbung ist unübersehbar. Hinter jedem Tor, hinter den schnellsten Pässen, leuchtet die Aussage: unser Bier ist das Beste, Fussball ohne Bier geht gar nicht. Und um Thilo brauchen wir uns keine Sorgen zu machen: die Merkel wäre stolz, wenn sie so viele Anhänger hätte. Sein Geheimnis: Durch das Verrennen in abstruse Genspekulationen hat er zwar die (klitzekleine) Intelligenz zum Feind, aber die Massen zum Freund gemacht. Und die ist bekanntlich gefährlich. Es gibt übrigens auch mehr Atheisten als Gläubige. WoW! Zu ner Mehrheit zu zählen tut trotzdem weh. Muss ich jetzt mein komplettes Weltbild überdenken?

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