Letzte Hitzeschwaden

Genau uns gegenüber, einen Stock tiefer allerdings, wohnt eine muslimische Familie. Die Frau, und auch die Mädchen die etwa im Alter meiner Töchter sind (6 &12) tragen, wenn man sie auf der Straße antrifft, eine Burka. Der Junge hat immer eine Qalansuwa auf dem Kopf. Sie halten sich den ganzen Tag in der Wohnung auf, deren Fenster immer offen und deren schweren Vorhänge immer gezogen sind. Wenn ich in meinem Wohnzimmer bin, höre ich ihr gebetsartiges Singen, die ganze Zeit über. Ich denke, die Kinder sind nur dann draußen, wenn sie einen Weg, was weiß ich wohin, zurückzulegen haben und sonst nicht.

Heute war das kleine Mädchen (ca. 6) am Fenster und schaute auf die Straße. Es lehnte sich weit hinaus. Es trug ein Kopftuch, aber keine Burka. Immerhin.

11 Antworten auf „Letzte Hitzeschwaden“

  1. Na, dann setzen Sie sich das nächste Mal für die Frau Ihres besten Freundes ein.
    Bitte, seien Sie gesellschaftskritisch, ehrfürchtig, und nächstenlieb, keiner hält Sie auf, solange auf Worte Taten folgen!

  2. Werte Frau Völk

    Wie sie schon richtig vermutet haben, ist es mir äußerst ernst. Daher war es mir auch wichtig, alles wissenschaftlich fundiert darzulegen. Humor ist, meiner Meinung nach, was für Leute mit Langeweile. Wie ihnen vielleicht auch aufgefallen ist, geht es in meinen Gedichten stehst um Gesellschaftskritik, Nächstenliebe und Ehrfurcht vor Gott. Also stellen sie hier bitte nicht mein Handeln in Frage, nur weil ich mich für eine bessere und gesündere Welt bete…

    Möge Gott sie trotzdem schützen!

  3. Sorry. Es heißt: sich etwas verbitten. Zornige Sofaprintessinnen werden wohl mit Rechtschreibproblemen bestraft, wenn sie moralisieren wollen.

  4. Sehr geehrter Herr shit!
    Mir persönlich hat das Wort Sofaprint ganz gut gefallen – ansonsten konnte ich nicht viel mit Ihrem Brief anfangen. Sich auf Untersuchungen und Durchschnittswerte zu berufen, kann ich bestenfalls als herzig bezeichnen, und grünundblaugeschlagene Frauen ohne Infektionskrankheit keinesfalls als positiv empfinden. Sollte Ihr Brief humoristisch gemeint sein, beuge ich mein Haupt vor Ihnen. Ist es aber eine ehrlich gemeinte Kritik, dann möchte ich Sie auf Ihre Herkunft verweisen und mir den Protz, groß reden zu wollen, aber bloß klein zu scheißen, verbieten. Welche Löcher auch immer Sie stopfen, es ist Ihre ganz persönliche Scheiße, wenn Sie sich eine Geißel Gottes wegholen. Fragen Sie mal eine Frau oder einen Schwulen, was ihr/ihm lieber ist: seinen Partner aussuchen zu dürfen, oder das Risiko einer Infektion einzugehen.
    Sie leben genauso wie wir alle hier in einer Demokratie, und zwar in einer relativ gut funktionierenden. Ansonsten lägen Sie längst durchstochen und zerschossen unter Ihrem Sofa – auch ohne T-shirt mit Israelpistolen -, denn wer Gott als Kackwurst am Nächsten ist, hat, bei Allah, nicht viel zu lachen. Egal aus welchen Gründen sich die Alliierten damals eingemischt haben, Sie haben es ganz sicher nicht getan, damit ein Berliner 65 Jahre später in Fotzen scheißende Arschlöcher zitiert!
    Ein paar Ihrer Gedichte gefallen mir übrigens ganz gut.

  5. Mich persönlich kotzt diese ganze unterschwellige Islamkritik an. Da geben Leute ihren Senf zu Sachen, die sie schlichtweg nicht kapieren. Ich sehe das Ganze als eine Art Gesundheitsbewegung. So haben australischen Forscher festgestellt, dass das Tragen einer Burka das Risiko von Hautkrebs um fast 98% senkt!!! Japanische Ernährungsforscher fanden heraus, dass Schweinefleisch mit seinen gesättigten Fettsäuren und dem hohen Anteil an Cholesterin, die Hauptursache für koronare Herzkrankheiten ist – die Todesursache Nr. 1 in der westlichen Welt. Auch der Verzicht auf Alkohol und pornografische Schriften (beispielsweise einige Werke vom Dobler) trägt zur Gesunderhaltung bei. Auch stellten Forscher der FU Berlin fest, dass insbesondere männliche Personen türkischer oder arabischer Abstammung und auch sogenannte „Deutsche mit Migrationshintergrund“ überdurchschnittlich selten an Bandscheibenproblemen leiden. Als Ursache hierfür dürfte der unregelmäßige Schulbesuch gelten. Immerhin erreichen nur ca. 50 % dieses Kreises in Berlin einen Schulabschluss. (Und das auch nur auf Kosten von Wirbelsäulenverkrümmungen und Augenschäden durch nächtliches Studieren)

    Weiterhin ist gesichert, dass Geschlechtskrankheiten durch arrangierte Heiraten (konservative Rassisten sprechen gern von „Zwangsehen“) so gut wie ausgeschlossen sind. Mein bester Freund legte seine Frau mal vor der Notaufnahme ab, weil sie grün und blau geprügelt war. Und, oh Wunder, die Ärzte stellten fest, dass sie keinerlei Infektionskrankheiten hatte. Weitere wichtige Einrichtungen sind Hinrichtung von schwulen Arschfickern im Geltungsbereich der Shari`a. Mal ehrlich, kennt ihr persönlich einen Moslem mit HIV?

    Mich persönlich wundert es nicht, wenn blasse Schmerbäuche wie Geert Wilders, Hendryk M. Broder oder der Niedermann über einen Berg fetttriefender Schnitzel hängen, Analpornos glotzen und literweise Bier, Wein und Schnaps saufen und dann noch die Frechheit besitzen zynisch in Richtung friedliebender Menschen zu zischen.

    Übrigens; so haben tibetanische Soziologen herausgefunden, dass die Alliierten keinen Hass auf Hitler hatten weil er ein Antisemit oder ein Arschloch war. Nein, Hitler war Antialkoholiker und Veganer. Und was machen Russen, Amis, Franzosen und Engländer am liebsten? Richtig, „Fressen“ und „Saufen“. Genau das aber wollte Hitler ihnen vermiesen. Berühmte Beispiele sind der „Paprika-und Gurken-Erlass“ und die Mineralswasserverordung (MiWVO) im besetzten Frankreich, die erst zu Gründung der Résistance führten.
    Also wenn ihr das nächste mal unruhig werdet, nur weil ein paar vermummte Weiber vorbeischlappen, überlegt euch mal genau, was der Grund für euer schlechtes Gefühl , ihr Sofaprinten ihr.

  6. Es trug Handschellen, aber keine Fußfesseln.
    Immerhin.

    Es wurde geschlagen, nicht getreten.
    Immerhin.

    Es wurde geteert, nicht gefedert.
    Immerhin

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