„Drei Kampfhunde von Kleinkind provoziert!“

Im schönen Niederösterreich wurden drei Pitbullterrier von der dreijährigen Tochter der Besitzerin so schwer provoziert, dass sich die Kampfhunde genötigt sahen, das Kind ein wenig zu zerfleischen und ihm ein Ohr abzubeißen. Die Besitzerin sagte dem ORF vor laufenden Kameras, dass sie unter keinen Umständen gewillt sei, die Hunde wegzugeben. „Die haben noch nie jemandem was getan“, brachte die aufgebrachte Frau heraus, deren Hunde man fälschlicherweise eines Angriffs auf das kleine Mädchen beschuldigte. Es war Notwehr. Wie im Tötungsfall in Krems, wo die Polizei einem 14-Jähirgen in den Rücken schoss.

Die Polizei sieht ebenfalls keine Veranlassung und keine gesetzliche Handhabe die Tiere zu entfernen. Da ist das Tierschutzgesetz davor.
Das Mädchen, das die Hunde durch seine Existenz provoziert hat, wird vorerst im Spital einbehalten.
Es besteht natürlich, wie im Fall des mit durchschossenen Beinen im Spital liegenden Einbrechers, Wiederbegehungsgefahr.

Der Landeshauptmann, Erwin Pröll, ist zur Stunde noch nicht gesichtet worden, um Hunden und Frau Trost zu spenden. Allerdings gibt es (noch unbestätigte) Meldungen, dass sich hochausgewiesene Tierpsychologen auf den Weg nach Niederösterreich gemacht haben.

Wir hoffen alle, dass der Landeshauptmann trotz seiner zahlreichen Fußgängerstreifeneinweihungen, bei denen er gerne persönlich mit dem vollkommen unabhängigen ORF-Landesstudio zugegen ist, doch noch einen Weg findet, der armen Frau und deren „Hundsviecherl“ seine Anteilnahme auszudrücken.

2 Antworten auf „„Drei Kampfhunde von Kleinkind provoziert!““

  1. „Klicken Sie hier, um Ihr kostenloses XXXXXXXX Welpenset zu bestellen“, steht unter dem betreffenden Artikel in einer beliebten Wochenzeitung.
    Und: „Die drei der fünf Hunde der Mutter des Lebensgefährten der Mama des Mädchens …“
    Ein Wespenset dem Welpennest !
    -troll2-

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