Die Knallbar Diaries (40)

So, da bin ich wieder!
Die Sonne scheint. Ich warf einen langen Schatten, auf dem Weg zur Schwangerschaftsgymnastik. Sie blendete. Eine kleine Ladung Bourbon kam heute morgen mit der Post. Eine neue Marke. Ganz wunderbar. Trump wird Präsident. Der Zen-Meister sagt: „Man wird sehen.“ Mein Kontostand, unter der Dusche gecheckt, ist erfreulich. Vielleicht sollte man das mit dem Sonnenschein nicht übertreiben.

„Normale Zeiten erfordern Verrücktheit. Wahnsinnige Zeiten Nüchterheit“, sagte mir unsere Gymnastiklehrerin in einer privater Audienz. Peter Weiss sagte, dass die Kunst der einzige Ort ist, wo wir noch was zu sagen haben. So, in etwa, sagte er das.
Unverhofft kommt oft, sage ich.

Ich habe Schmerzen an der rechten Knieinnenseite, gehe aber über vor Dankbarkeit, dass ich noch einigermaßen beieinander bin.  „Alles ist eitel“, sagt Kohelet, der Prediger Salamo. „Haschen nach Wind.“
Johnny Cash wünscht sich eine Pistole, groß wie er selber. Der Tee ist zu süß.  Die Börse reagiert nervös, und mein Sohn fragt, wann denn die Börse nicht nervös reagiere? Ich sage, weiß ich nicht. Sacht er, du weißt aber auch nie was. Sach ich, stimmt haargenau. Bis auf eine Ausnahme: Ich weiß, dass man nie wissen kann.
So siehst du aus, sacht er. Ja, so sehe ich aus, sach ich.
Sacht er, Im Standard gibt es 25196 Postings zur Präsiwahl. Innerhalb von 5 Stunden. Viel Spass beim Lesen, sach ich und höre mir „Tempest“ des Nobelpreisträgers an. Irgendwas von wegen „The Titanic was sinking…“

Alter Hut…

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